MEIN THOMA

BEGLEITPROGRAMM

Datum                           

     

Veranstaltung

24. Februar 2018, 17 Uhr

mit Nadine Kettler und Udo Barth, Schauspielerin und Autor, Baden-Baden

3. März 2018, 17 Uhr

Streit um Thoma: Moderne-Antimoderne-Nation

Finissage, Podiumsgespräch und Lesung mit Doris Wolters (Schauspielerin), Gerwig Epkes (SWR 2 Literatur), Philipp Kuhn (Kurator) und Matthias Winzen (Direktor)

in Kooperation mit dem SWR2 Radio

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

*    : Der Eintritt für MEIN THOMA beträgt 3 Euro.

**   : Führungen: 2 Euro. 

 

MEIN THOMA (Programm-pdf zum Download) (PDF, 4.1 MB) 

 

Führungen können auch nach Vereinbarung organisiert werden.

Jeden Sonntag jeweils um 15 Uhr finden öffentliche Führungen durch die aktuelle Ausstellung statt. 

Jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr bieten wir eine Familienführung an.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr

geöffnet an allen Feiertagen, auch montags, bis auf 24.12. und 31.12.

 

 

 

Literarisches Arkadien der Gedanken

Udo Barth im Museum LA8

Lesung im Museum LA8

Am Samstag, den 24. Februar, um 17 Uhr lädt das Museum LA8 in Baden-Baden zu literarischen Erkundungen südlich der Alpen mit der Schauspielerin Nadine Kettler und dem Autor Udo Barth ein. Innerhalb des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten" machen sie sich auf den Weg, den lyrischen und prosaischen Ergebnissen von Dorothea Schlegel, Charles Dickens, Gustav Nicolai und Theodor Fontane zu folgen. Die beiden berichten dabei über Päpste, Flöhe und andere Merkwürdigkeiten zwischen Venedig und Neapel, der Grand Tour des 19. Jahrhunderts.

„Der Mensch nördlicher Breiten, von Ungenügen an sich selbst erfüllt, sucht im Süden Ergänzung, Befreiung, Vollendung; er sucht und findet doch zuweilen neue Naivität, die ihn erlöst vom Nebeltraum im Norden. Die Sehnsucht nach einer schöneren, glücklich in sich ruhenden Welt erträumt und findet jenseits der Alpen arkadisch-selige Gefilde." - so berichtet es Jonas Lesser in seinem Essay „Deutsche Südsehnsucht". Nicht nur Künstler wie Hans Thoma, der 1874 zum ersten Mal nach Italien reiste, überquerten die Alpen, gerade auch Schriftsteller suchten seit Goethes bahnbrechender Tour das Arkadien ihrer Gedanken auf.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

 

 

Moderne. Antimoderne. Nation.

Fliegender Merkur von Hans Thoma - Heimatmaler
oder Wegbereiter der Moderne?
Foto: Thomas Viering

„Streit um Thoma" im Museum LA8

Am Samstag, den 3. März, um 17 Uhr lädt das Museum LA8 zur Abschlussveranstaltung der aktuellen Hans Thoma-Ausstellung ein. Der Maler und Graphiker aus Bernau wird bis heute als Heimatmaler bezeichnet. Seine frühe Vereinnahmung durch die Deutschnationalen, denen die der Nationalsozialisten folgte, verdunkelt bis heute sein Ansehen. Sicher war Hans Thoma kein revolutionärer Maler, bei genauem Hinsehen lässt sich aber feststellen, dass er nicht nur die Wege der aufbrechenden Moderne verfolgte, sondern auch wenig den Vorstellungen seiner konventionellen und kunstfernen Bewunderer entsprach. Der Journalist, Schriftsteller und Librettist Otto Julius Bierbaum (1865–1910) war einer derjenigen, der das schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannte und dem Publikum offenlegte. Wie Zeitgeist und Ideologie das genaue Schauen vereiteln, darüber spricht Dr. Gerwig Epkes (SWR2 Literatur) mit Prof. Matthias Winzen (Direktor Museum LA8) und Philipp Kuhn (Kurator der Ausstellung). Die Texte liest die Schauspielerin Doris Wolters. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem SWR2 statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

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