Dracula und Frankenstein - Ein Treffen im Museum LA8

Eines der ersten Röntgengeräte (hier in der Ausstellung BADEN IN SCHÖNHEIT), C. G. R. Compagnie Generale De Radiologie, Paris (1920–30), Technoseum Mannheim, Foto: F. Jesse

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Museums LA8,

 

wir möchten Sie herzlich einladen: am Samstag, den 24. Oktober, um 17 Uhr, zu einer Lesung im Rahmen des Ausstellungs-Begleitprogramms „Samstags im Bade“ ein. Dr. Walter Filz, Leiter der Redaktion Hörspiel und Feature im SWR2, nahm sich vor kurzem noch einmal einen Roman vor, der ihn als Jugendlicher schwer beeindruckt hatte: „Dracula“ des irischen Autors Bram Stoker von 1897. Der nachts durstige Graf Dracula reist auf geheimnisvolle Weise von Transsilvanien nach England und zurück. Zwischendurch entdecken junge Frauen morgens eigenartige rote Male an ihren schönen Hälsen. Draculas Macht verbreitet sich als Pandemie, als Ansteckung über die Blutbahn. Die Geschichte dieses Vampirs ist ein Schauerroman wie Mary Shelleys „Frankenstein“ (1818), und wie dieser zugleich ein moderner, gebrochener Debattenroman voller Technikglauben und Fortschrittsskepsis. Walter Filz zeigt in seiner Neulektüre, wie vielschichtig und hochaktuell „Dracula“ im Jahr 2020 ist.
Bitte melden Sie sich auf Grund der begrenzten Teilnehmerinnenzahl an der Lesung vor Ort im Museum an unter info@museum.la8.de oder telefonisch unter 07221 – 50 07 96-0 an. Die Kosten betragen drei Euro. Alle weiteren Interessenten können sich den Vortrag per Livestream über den Youtube-Kanal des Museums ins eigene Wohnzimmer holen.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

   

 

Aus dem eigenen Wohnszimmer zugeschaltet zu Frankenstein - Nadine Kettler und Udo Barth lesen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Museums LA8,

 

leider gab es eine technische Störung bei der Übertragung, ab sofort können Sie aber die Lesung vom Samstag, den 19. September, über unseren Youtube-Kanal nachsehen. Die Schauspielerin Nadine Kettler und der Autor Udo Barth erinnerten an das Literaturdenkmal Mary Shelley, Erfinderin des Frankenstein, anlässlich der Ausstellung „BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert“ – und ihre Eindrücke nach einem  Besuch in Baden-Baden.

Frankenstein – oder besser sein Monster – gehören zu den ältesten Gestalten des englischen Schauerromans. Das Buch der Autorin Mary Wollstonecraft-Shelley (1797-1851) allerdings ist immer noch hochaktuell, da die Schaffung künstlichen Lebens bis heute nichts an Faszination verloren hat. „Denkende“ Roboter, geklonte Menschen – immer noch stellt sich wie bei Frankenstein die Frage, wie weit ein Forscher in seinem Wissensdrang gehen darf.

 

 

Blick in die Ausstellung BADEN IN SCHÖNHEIT: Besucher vor einem der ersten Röntgengeräte,  C. G. R. Compagnie Generale De Radiologie, Paris (1920–30), Technoseum Mannheim, Foto: F. Jesse