SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts

Ab dem 30. März zeigt das Museum LA8 zum 10-jährigen Bestehen die Jubiläums-Ausstellung „SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts“. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die Hoftheater nach und nach durch Stadttheater ersetzt. Dem Aufstieg des bürgerlichen Theaters stand die zunehmende Theatralisierung des bürgerlichen Alltags gegenüber. Aus dem festen Gefüge der alten Ständeordnung entlassen, war der Bürger nun darauf verwiesen, zum Darsteller seiner selbst zu werden.

Zu sehen sind Gemälde von Anselm Feuerbach, Carl Gehrts sowie Theaterkarikaturen von Honoré Daumier, historische Bühnenentwürfe und –requisiten, architektonische Modelle exemplarischer Theaterbauten, künstlerische und alltagspraktische Produkte der neuen Kulturtechnik des Performativen und zeittypische Atelierfotografien, auf denen manchmal nicht zu unterscheiden ist, ob sich ein Schauspieler in seiner Bühnenrolle oder ein Bürger in seiner Alltagsrolle für die Kamera inszenieren.

 

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Bezeichnung

Datum

Pressemitteilung zur Eröffnung

März 2019

Digitale Pressemappe SCHEIN oder SEIN

März 2019

Katalog-Textauszüge SCHEIN oder SEIN

März 2019

Flyer_deutsch (PDF, 2.05 MB)

Flyer englisch (PDF, 1.80 MB)

Presseinfo SCHEIN ODER SEIN
(PDF, 1.08 MB)

Februar 2019

 

 

 

 

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Die unten angegebenen Beschreibungen entsprechen den Bildunterschriften.

 

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Presseabbildungen - SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts

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Beschreibung

Vorschau

Carte-de-visite-maennl. (JPG, 4.19 MB)

Photoatelier E. Lange,
Carte-de-visite, um 1865,
Fotografie, Kopenhagen,
Foto: Henrik Elburn

Hamlet (JPG, 3.85 MB)

Emil Bieber (1878–1962),
Adalbert Matkowsky (1858–1903)
als Hamlet in William
Shakespeares Hamlet, um 1900,
Fotografie, Universitätsbibliothek
Johann Christian Senckenberg,
Frankfurt a. M.

Carte-de-visite_weibl. (JPG, 4.69 MB)

Georg E. Hansen (1833–1891),
unbekanntes Modell, o. J., Carte-de-visite,
Kopenhagen, Privatbesitz,
Foto: Henrik Elburn

Juliette (JPG, 3.79 MB)

   

 

Unbekannter Fotograf, Adelina Patti
(1843–1919) als Juliette in Charles Gounods
Roméo et Juliette, 1849, Fotografie,
Kabinettformat, Universitätsbibliothek Johann
Christian Senckenberg, Frankfurt a. M.

 

 

 

Kuenstleratelier (JPG, 4.35 MB)

Carl Teufel (1845–1912),
Künstleratelier von Gustav Krausche
(1850–1917), um 1890, Fotografie,
Bildarchiv Foto Marburg

KuenstleratelierLenbach (JPG, 5.45 MB)

Carl Teufel (1845–1912),
Künstleratelier von Franz von Lenbach (1836–1904), Fotografie,

Bildarchiv Foto Marburg

Buehnendekoration (JPG, 5.64 MB)

Anton Radl (1874–1852) nach Giorgio
Fuentes (1756–1821), Bühnendekoration
der Oper Palmira, Prinzessin von Persien,
um 1810, kolorierte Aquatinta, Freies
Deutsches Hochstift/Frankfurter
Goethe-Museum, Foto: David Hall

RomeoUndJulia (JPG, 5.68 MB)

Anselm Feuerbach (1829–1880),
Romeo und Julia, 1864, Öl auf Leinwand,
Thüringer Museum Eisenach, Stiftung
Curt Elschner-Galerie, Foto: AKG Images

Daumier (JPG, 4.36 MB)

Honoré Daumier (1808–1879),

Betörend und jung bricht er alle Herzen; Göttlich ist er, nicht fühlend der Liebe Schmerzen, (Phèdre, Tragödie in fünf Akten von Jean Racine), 1839, Lithografie,

Honoré-Daumier-Gesellschaft,

Foto: Henrik Elburn

DaumierTaenzerin (JPG, 5.77 MB)

Honoré Daumier (1808–1879), Monsieur Colimard, wenn Sie nicht aufhören, die Tänzerinnen in so unverschäm­ter Art zu beäugen, gehen wir vor Schluss des Stückes nach Hause,1864, Lithografie, Daumier Gesellschaft

DerHofnarr (JPG, 5.76 MB)

Carl Gehrts (1853–1898),
Minnesänger in einer bürgerlichen
Familie/Der Hofnarr, 1878, Öl auf Leinwand,
Hamburger Kunsthalle, Foto: Elke Walford