Gesamtkonzept

Durch das Engagement von Wolfgang Grenke ist mit diesem Gebäudekomplex eine neue Attraktion in Baden-Baden entstanden, indem bereits Bestehendes komplett saniert und Neues behutsam nach altem Vorbild ergänzt wurde.

Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von ca. 15 Millionen Euro umfasst eine Nettogrundfläche ca. 3.750 qm, davon entfallen ca. 400 qm auf das Museum.

In den sanierten Gesellschaftssälen finden Konzerte, Vorträge, Tagungen und Bankette statt. Pächter des Restaurants und der Veranstaltungsräume ist das Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden.

Anfang April 2009 eröffnete die GRENKE-Stiftung das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts im Anwesen der Lichtentaler Allee 8.

Das Museum selbst ist im Neubau des Gebäudekomplexes untergebracht. Es ist der Vermittlung der Kunst, Kultur und Technikgeschichte des 19. Jahrhunderts gewidmet. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 400 qm bietet das Museum Raum für umfangreiche Präsentationen.

Thematisch interessieren insbesondere die ideengeschichtlichen Überschneidungen von Kunst und Technik, sowie deren produktiven und kulturellen Spannungen, die selbst für die heutige Gesellschaft noch immer von Bedeutung sind. Diese Aspekte werden in halbjährlich wechselnden Themenausstellungen beleuchtet und dem Publikum anhand zahlreicher Exponate und die Ausstellung begleitenden Publikationen vermittelt. Um einen umfassenden Einblick in den jeweiligen Schwerpunkt zu erlangen, sollen neben Zeitdokumenten und Gemälden auch technische Errungenschaften – möglichst im Original – gezeigt werden.

Das Anwesen in der Lichtentaler Allee versteht sich als ein Forum zur Vermittlung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse und als ein Zentrum kultureller Aktivitäten verschiedenster Ausrichtung – Musik, Literatur, darstellende Kunst – in Kooperation mit Institutionen von überregionaler Bedeutung. So wird jeweils vor Eröffnung der Ausstellung eine Tagung das Thema auf interdisziplinärer wissenschaftlicher Ebene der Öffentlichkeit vorstellen. Während der Wechselausstellungen bieten Vorträge und kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und Konzerte eine weitere Möglichkeit, sich über die dargebotenen Exponate hinaus mit der Thematik zu befassen.